Neue Leitung im Landesverband Berlin-Brandenburg

Der Landesverband Berlin-Brandenburg e.V. der Deutschen Waldjugend stellt sich neu auf. Am Sonntag, den 11. Dezember 2016, wählten die Waldläuferinnen und Waldläufer auf ihrem Landesthing (Landesmitgliederversammlung) eine neue Landesleitung, die in ihrer Besetzung und Motivation neue und zusätzliche Impulse setzt.

Der neue Landesleiter, Mike Stöwer aus Berlin, möchte die Tradition der Waldjugend neu beleben. „Wir werden weiterhin aktiv die Forst- und Zeltlager auch in Berlin und Brandenburg durchführen“, so der langjährige Waldläufer. „Die Gruppenstunden an unserem Naturschutzturm am Berliner Nordrand wollen wir stärker unterstützen und ausbauen. Auch in Berlin zeigt sich einiges Potenzial für waldpädagogische Projekte“, sagt Stöwer weiter.

Die beiden Stellvertreter sind Oliver Zinnow aus Berlin und Thomas-David Lühmann aus Bergfelde. „Es geht uns auch darum, die Jugend vom Rechner, Fernseher und Smartphone wegzuholen und Ihnen zu zeigen, dass es hier sehr viele schützenswerte Naturgüter wie den Wald gibt“, so Zinnow. „Wir können alte Bündische Tradition und moderne, alternative Umweltpolitik zusammendenken, dabei muss niemand ausgegrenzt werden“, sagt Zinnow weiter. „Es wird Zeit, Umweltschutz undogmatisch, ganzheitlich und dennoch konsequent und wirkungsvoll zu gestalten, wir möchten unserern Beitrag dazu leisten“, so Lühmann.

Des Weiteren sind auch im erweiterten Vorstand Nannette Roke, Nadine Weiß und Laurence Sanchez vertreten, die auch am Naturschutzturm in Bergfelde sehr aktiv sind. Bedanken möchte sich der Vorstand vor allem bei seinen Vorgängern Aline Jänicke und Michael Kraft sowie bei Marian Przybilla. Michael Kraft als Landesförster wird dem neuen Vorstand mit seiner langjährigen Erfahrung als Vorsitzender weiter seine Erfahrungen und Kontakte als Beisitzer im erweiterten Vorstand einbringen.

Neben der Vorstandswahl hat der Verein auch beschlossen, sich am Brandenburger Bündnis „Wir entscheiden mit“ zu beteiligen. Hierbei geht es darum, die direkte Demokratie in Brandenburg auszubauen. Ein Vorhaben, das die Waldläufer aktiv begrüßen. „Umweltpolitik muss auch von unten machbar gemacht werden“, so Lühmann, der den Verein im Bündnis vertritt.

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