10 Jahre Deutsche Waldjugend Berlin

Jubiläumslager im Landespatenforst (Info IV / 1997)

Vom 5. bis 7. September fand das Jubiläumslager zum zehnten Jahrestag der Gründung der Deutschen Waldjugend Berlin statt. Es war zugleich der 28. Waldschutzeinsatz im Berlin-Brandenburger Patenrevier Königswald in Potsdam.

Trotz des Regens fand am Samstagvormittag wie geplant der Forsteinsatz statt. Die Handläufe am Parkplatz in Sacrow wurden erneuert und an der Römerschanze, dem 3.000 Jahre alten Bodendenkmal inmitten des Königswaldes, wurden Amerikanische Traubenkirschen, ein spezifischer Problemfall dieser Region, gerodet.

Das zum Mittagessen angekündigte Wildschwein konnte leider nicht verspeist werden, weil sich die Schweine so im Wald verschanzt hatten, daß weder das geübte Auge des Försters noch ein Waldläufer sie hatten ausmachen können.

Als Überraschungsgast nahm Jan "Dümmel" Mehrens teil, der sowieso an allem schuld ist, vor allem aber daran, daß am 5. September 1987 waldläuferisches Gedankengut aus Burg (Landesverband Nord) zu Marian Przybilla in die (damals noch inoffizielle) Hauptstadt getragen wurde. – In früherer Zeit gab es mehrere Versuche, eine Waldjugendgruppe in Berlin zu etablieren und diesmal hatte es endlich auch geklappt.

Neben alten Bekannten aus Dresden, Chemnitz, Guben, Mixdorf und Oranienburg waren erstmals Waldläufer aus Jädkemühl (Mecklenburg-Vorpommern) zu Gast auf unserem Lagerplatz bei Revierförster Jakob Georg in Krampnitz. Andere Leute, die in besonderer Weise mit dem Königswald verbunden sind – Hans Kiefer aus Hamburg und Chief aus Winden, um nur einige wenige zu nennen – konnten leider nicht teilnehmen. Ihnen und auch unserem Berliner Patenförster Klaus Hamer, Revierförster Jakob Georg, dem Vorstand der SDW und allen anderen, die über all die Jahre die Arbeit der Waldjugend in Berlin unterstützt haben, sei daher auf diesem Wege gedankt. Tonne, seines Zeichens Bundesgeschäftsführer und Ehrenmitglied der Waldjugend in Berlin, gratulierte schriftlich. Auch ihm sei herzlich gedankt.

Dieser Beitrag wurde unter Königswald abgelegt und mit , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Quelle: mco, Info IV / 1997.

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.