Eine Woche Berlin

Forsteinsatzlager im Plänterwald

Als die DWJ Hamburg am 24. März vom Berliner Hauptbahnhof per Linienbus am Plänterwald ankam, mussten wir noch einige hundert Meter durch den Wald gehen, um zu unseren Schlafstätten zu gelangen. Es war ein mit hohen Zäunen umgebenes altes FDJ-Lager, das aus kleinen Holzhütten bestand.

Nach der Begrüßung mit der DWJ Oranienburg, Berlin, Schleswig-Holstein und Chemnitz richteten wir uns erst einmal in einer Hütte häuslich ein und gingen auch schon früh zu Bett, da die Bahnfahrt Hamburg-Berlin anstrengend war.

Am darauffolgenden Morgen ging es schon bald nach dem Frühstück los, um einen mit Betonplatten bepflasterten Platz von diesen zu befreien und sie am Waldrand zu stapeln. Auf diesem Platz wurden am nächsten Tag 2.500 Stieleichen, 500 Hainbuchen und eine Linde, die von der Abgeordnetenhauspräsidentin Frau Laurien in die Erde gebracht wurde, gepflanzt. Außer der DWJ halfen auch Schüler aus Berlin-Ost bei dieser Pflanzaktion mit. Die restlichen Bäume wurden an einer anderen Stelle nahe eines Vergnügungsparks gepflanzt, wobei etliche Spaten zu Bruch gingen. Nach einigen anstrengenden Tagen fuhren die meisten in eine Schwimmhalle, um sich erst einmal wieder zu säubern. Außer Schwimmengehen spielten wir in einer Halle Fußball, gingen ins Kino, schlenderten den Kudamm hoch und runter und machten eine ausgiebige Stadtbesichtigung.

Als die anstrengende, aber erfolgreiche Woche in Berlin vergangen war, verabschiedeten wir uns von den anderen Horten und fuhren mit der Bahn Richtung Hamburg zurück.

Das könnte dich auch interessieren …