3. Osterlager in Potsdam

Viel Arbeit im und um den Königswald

Rund 40 Waldläufer tummelten sich in der Zeit vom 9. bis 18. April 1993 auf diesem Osterlager. Sie pflanzten rund 10.000 Eichen und Linden im Königswald in Potsdam. Ein weiterer Schwerpunkt des Osterlagers war für die Jugendlichen die Pflanzaktion um die Heilandskirche von Sacrow, Weltkulturerbe der UNESCO. Ein gewaltiges Stück Arbeit war der Bau einer Baumstammbarriere zum Schutz der Neupflanzung. Weitere Bäumchen wurden am ehemaligen Schiffskontrollpunkt gesetzt. Entlang der Zufahrtsstraße reparierten die Waldläufer herausgerissene Bänke und Schilder. – Es macht keinen Spaß, zu sehen, wie die eigenen Arbeiten von Vandalismusfans vernichtet werden!

Weitere Arbeit wartete im Revier Gütersfelde und Sternschanze, wo nochmals mehrere Linden als Unterbau gesetzt wurden. Die Stiftung Naturschutz Berlin unterstützte das Osterlager mit einem großzügigen Verpflegungskostenzuschuß. Die Waldläufer kamen aus Berlin, Guben, Mixdorf, Oranienburg, Windfus und Ziege aus Remmels. Auch Hans aus Hamburg, Mann der ersten Stunde hier im Königswald, besuchte das Jurtenlager an der Revierförsterei Krampnitz.

Trotz Nachtfrost (-6° C) fühlten sich alle recht wohl. Eine angenehme Überraschung der Oberförsterei Potsdam war zur Halbzeit ein Wildschweinessen. Ein Haijk, Osterfeuer, Ausflüge nach Potsdam und Berlin sowie zum DWJ-Naturschutzturm in Bergfelde brachten weitere Abwechslung.

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