Geografie der Region

Ein paar Zahlen und Fakten

Brandenburg liegt in der großen Ebene des norddeutschen Tieflandes. Von der Uckermark im Norden bis zur Elbe-Elster Niederung im Süden erstreckt sich das Land Brandenburg mit einer Fläche von 29.476 km² über eine maximale Ausdehnung von 244 km. Von West nach Ost sind es 291 km. Ziemlich genau die Hälfte der Fläche wird landwirtschaftlich genutzt. Weitere 34,9 % sind mit Wald bedeckt. Die Land- und Forstwirtschaft Brandenburgs bewirtschaftet, pflegt und kultiviert also fast 85 % der Fläche des Landes. Eine entsprechend große Bedeutung hat damit dieser Wirtschaftszweig in und für Brandenburg.

Berlin liegt im geografischen Zentrum Brandenburgs und ist als Hauptstadt und eigenständiges Bundesland mit rund 3,4 Millionen Einwohnern und einer Fläche von 890 km² die größte Stadt der Bundesrepublik Deutschland. Sie ist eingebettet in eine Landschaft von Wäldern und Seen, die 24,3 % der Stadtfläche bedecken. Weitere 6,6 % der Fläche werden landwirtschaftlich genutzt.

Die gesamte Region ist mit einer reichen Vielfalt an eiszeitlichen Landschaften ausgestattet. Prägend für das heutige Landschaftsbild sind die als Folge der glazialen Prozesse entstandenen Niederungen und Talungen, welche die brandenburgische Fluss- und Seenlandschaft bestimmen. Durch den ständigen Wechsel von Flussläufen beispielsweise von Spree, Havel, Rhin, Nuthe und Dahme sowie eine Vielzahl von Kanälen und auch Seen (Mecklenburgische und Märkische Seenplatte) zählen Berlin und Brandenburg zu einer der gewässerreichsten Regionen der Bundesrepublik.

Darüber hinaus ist die Region Berlin-Brandenburg geprägt durch eine Vielzahl – heute zum Teil trockengelegter – Niederungslandschaften und Vermoorungen wie beispielsweise dem Oderbruch oder dem Spreewald. International bedeutende Feuchtgebiete auf der Grundlage der Ramsar-Richtlinie sind insbesondere das Untere Odertal (Polder Schwedt) mit einer Ausdehnung von 54 km², das Teichgebiet Peitz mit einer Fläche von 10,6 km² sowie die Niederung der unteren Havel mit dem Gülper See mit einer Gesamtfläche von 57,9 km².

Insgesamt gibt es in Brandenburg 464 Naturschutzgebiete mit einer Gesamtfläche von 2.352 km² sowie 121 Landschaftsschutzgebiete mit insgesamt 9.708 km² Fläche. Diese beinhalten als Großschutzgebiete elf Naturparks, die drei Biosphärenreservate Flusslandschaft Elbe-Brandenburg, Schorfheide-Chorin und Spreewald sowie den Nationalpark Unteres Odertal.